Bötzowviertel

Derer von Bötzow war eigentlich eine Familiendynastie, die bereits um 1232 mit ihrer slavischen Siedlung Bochzowe in urkundlichen Quellen erwähnt wurde. Nach der Umbenennung des Ortes in Oranienburg, wurde dessen Vorwerk Cotzebant 1663 in Bötzow umbenannt.

Im Siebenjährigen Krieg, 1760, kaufte Martin Bötzow große Ländereien. Der Clan besaß schließlich noch vor der Fertigstellung des „Hobrechtschen Bebaungsplans“ von 1862 fast ein Drittel der nordöstlichen Feldmark Berlins. Julius Bötzow, ein Nachfahre Martins, nahm seine Brauerei 1864 am Prenzlauer Tor in Betrieb. Als größte reine Privatbrauerei Berlins, soll sie auch nach der Enteignung durch die SMAD 1946 noch bis 1948 gebraut haben. Die meisten der Familiendynastie derer von Bötzow liegen auf dem Georgen-Parochial-Friedhof am Königstor an der Greifswalder Straße. Der Name des angesehenen Altberliner Geschlechts der Bötzows spielt in der Entwicklungsgeschichte der Stadt Berlin eine bemerkenswerte Rolle und ist durch das vorzügliche Bier, welches der Hoflieferant Julius Bötzow brauen ließ, über Berlin hinaus bekannt geworden. Zu Ehren der Familie wurde auf dem Grund und Boden, der ihnen seit mehr als 200 Jahren gehörte, eine Straße mit ihrem Namen bezeichnet.

Das heutige Bötzowviertel beginnt genau genommen direkt am Königstor hinter der ehemaligen Akzisemauer zwischen Greifswalder Str. und Am Friedrichshain. Das Areal vom „Haus der Demokratie“ auf der einen Seite stößt direkt an das Gelände der ehemaligen Brauerei Schneider mit seinem Schweizer Garten (heute das Wohngebiet „Prenzlauer Gärten“). Der Katharinenstift stößt direkt an die ehemalige „Aktien-Brauerei am Friedrichshain“. Die vielen Gebäude der Kurt-Schwitters-Schule erstrecken sich insgesamt von der Greifswalder bis zur Bötzowstraße. Die breite Hufelandstraße kreuzt das Viertel einmal quer. Die wenigen noch unsanierten Häuser fallen mittlerweile auf. An der Esmarch- Ecke Lieselotte-Herrmannstraße gab es einst eine Kneipe, die im Film „Sommer vorm Balkon“ von 2006 „die“ Kneipe des Films war. In einem Teil des Schulgebäudes Esmarch-/Pasteuerstraße ist die vom Verein Pro Kiez e.V. ehrenamtlich betriebene Kurt-Tucholsky-Bibliothek. Das Viertel schließt ab mit dem wunderbar großen Arnswalder Platz und seinem Stierbrunnen. Nicht zu vergessen ist die Freifläche an der Margarete-Sommer-Straße. Im Krieg nur im Rohbau fertig gestellte Wohnhäuser wurden während der letzten Kampfhandlungen im II.Weltkrieg in Berlin durch die Deutsche Wehrmacht gesprengt, um vom Flak-Turm im Friedrichshain die vorrückenden Sowjetsoldaten besser unter Beschuss nehmen zu können. Zu DDR-Zeiten war auf dem Areal erst der Fernsehturm, später ein hier gleichfalls nicht realisierter FDJ-Palast geplant.    

Text: Rolf Gänsrich

 

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