Grüne Stadt

Der Anteil des Kleingewerbes in der sogenannten „Grünen Stadt“ ist relativ überschaubar. Entlang der Danziger ist etwas und in dem Zipfel zwischen Bötzowstraße und Greifswalder. In der John-Schehr-Str. 38 befindet sich die Bötzow-Grundschule. In der Haus-Nummer 24 ist das „Café 157“, das seinen Namen daher hat, weil es einst in der Danziger Straße 157 beheimatet war und sich später neue Räume suchen musste. Betrieben wird dieses „Alkoholfreie Café“ von „Suchthilfe e.V.“ in überwiegend ehrenamtlicher Arbeit. Man möchte Menschen, die in die Suchtschleife geraten sind, vor allem Hilfe zur Selbsthilfe geben. Handelte es sich früher dabei eher um Alkoholabhängige, so merkt man auch im Café 157 allmählich den Druck, den die Teufelsdroge Crystal Meth auf die Gesellschaft ausübt.

Parallel zur Ringbahn gibt es den Anton-Saefkow-Park und direkt an der Ringbahn ein Zementwerk mit weiträumigen Gleisanlagen. Anwohner erzählen, dass auf dem heutigen Parkgelände während des Krieges ein KZ-Außenlager gestanden habe, in dem Zwangsarbeiter, die mehrheitlich im gegenüberliegenden Gaswerk eingesetzt waren, hausten.

Ab 1948 beschloss der „Magistrat von Groß-Berlin“ das Gelände mit Kriegstrümmern, ähnlich dem Volkspark Friedrichshain oder dem Teufelsberg am Grunewald, mit Kriegstrümmern aus der Stadt zu bedecken und bis in eine Höhe von zehn bis fünfzehn Metern aufzuschütten. Feldbahnen aber auch Güterstraßenbahnen wurden dabei verwendet. Am 18.September 1955 wurde die Anlage als „Gumbiner Park“ eingeweiht und drei Jahre später in Anton-Saefkow-Park umbenannt.

An alle Zugereisten aber der Hinweis: der Anton-Saefkow-Platz hat mit dem Park rein räumlich nichts zu tun. Der Platz ist in Lichtenberg zwischen Karl-Lade-Straße, Franz-Jacob-Str. und Landsberger Allee.
Ein Hinweis noch zur Grünen Stadt selbst. Sie wurde um 1939 herum errichtet. Ursprünglich hatte keine der damals errichteten 1800 Wohnungen einen Balkon. Diese wurden erst vor zehn bis fünfzehn Jahren an die Häuser angefügt. Die Grünanlagen zwischen den Häusern waren aber von vorn herein geplant und gaben dem Viertel seinen Namen.

Das Betonwerk soll nach Möglichkeit bleiben, um so ökologischer, weil mit der Bahn, Baustoffe nach Berlin zu liefern. 

Text: Rolf Gänsrich

 

Artikel zur Grünen Stadt finden Sie nachfolgend:

28. Ich hole Ihre Spende für Bedürftige ab!

27. Spätsommeraktionen im Kiez

26. Endlich geht’s auch auf der Danziger Straße voran

25. Neues zur Mittelpromenade in der Bötzowstraße

24. Neues zum LKW Durchfahrtsverbot in der John-Schehr-Straße

23. Endlich! Radfahrstreifen jetzt auch dauerhaft auf der Danziger

22. Berlin macht 24 Orte zu temporären Spielstraßen

21. John-Schehr-Straße - eine Umgehungsstraße für den Schwerlastverkehr?

20. Anton-Saefkow-Park - Vom Schmuddelkind zum Vorzeigepark

19. Danziger Straße - Hauptverkehrsstraße mit langen Wartezeiten

18. Betroffene zu Beteiligen machen

17. Mit knurrendem Magen lernt es sich nicht!

16. Verkehrswidrige Nutzung der Mittelinsel

15. Fußgängerüberweg John-Schehr-Straße

14. Verhinderung von LKW-Durchgangsverkehr in der John-Schehr-Straße

13. Wirksame Verkehrsberuhigung und Verkehrssicherheit in der John-Schehr-Straße

12. Wie weiter mit dem Radweg auf der Danziger Straße?

11. Fahrradweg auf der Danziger Straße kommt langsam voran

10. Achtung Stolperfalle!

9. Neugestaltung der Mittelpromenade in Bötzowstraße

8. Spielplatzsanierungen im Wahlkreis 2019

7. Neugestaltung des Anton-Saefkow-Parks

6. Neujahrsempfang

5. Feierliche Eröffnung meines Bürgerbüros

4. Kiezspaziergang durch die Grüne Stadt

3. Stärkung des Wohnungs- und Wirtschaftsstandortes Prenzlauer Berg statt blinden Aktionismus

2. Integration - Aber wie?

1. Auf einen Kaffee im "Café 157"

 

 

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"Wir unterstützen Tino Schopf"

Vieles kann man im Kiez nicht allein voranbringen. Immer benötigt man auch Menschen, mit denen man zusammen an einem Strang ziehen kann. In den letzten fünf Jahren habe ich auf den unterschiedlichsten Wegen Menschen getroffen, mit denen ich zusammen Dinge in den Kiezen verändern konnte. Ich freue mich sehr, dass sich einige dazu bereit erklärt haben, mich bei meiner Wiederwahl zu unterstützen. Aus lieben Worten ist ein Flyer entstanden, den Sie hier einsehen können.

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Die Abrafaxe erkunden das Abgeordnetenhaus! Die Comicgeschichte vermittelt Kindern (ca. 4. bis 6. Klasse) spielerisch die Abläufe und Besonderheiten eines Parlaments und thematisiert die Fragen: Was ist eigentlich Politik? Was sind eigentlich Parteien? Was sind Abgeordnete? Wie arbeitet ein Parlament? Herausgeber ist die Verwaltung des Berliner Abgeordnetenhauses. Die PDF-Version finden Sie hier und das Original bestellen Sie bei mir.

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