Stand: 18. März 2026
Sie haben Fragen oder aktuelle Hinweise? Dann schreiben Sie mir: tino.schopf@spd.parlament-berlin.de oder rufen mich an unter 030 – 92 15 25 26.
Viele Menschen sind täglich auf die drei Aufzüge am S-Bahnhof Storkower Straße angewiesen. Seit Jahren kommt es immer wieder zu anhaltenden Ausfälle. Mal ist der Aufzug auf der Lichtenberger oder Pankower Seite außer Betrieb, ein anderes Mal funktioniert der Fahrstuhl zum S-Bahnsteig nicht.
Immer wieder erreichen mich entsprechende Meldungen von Anwohnenden aus dem Alten Schlachthof und immer wieder setze ich mich bei den zuständigen Stellen für eine Lösung ein. Doch trotz wiederholter Reparaturmaßnahmen war die Funktionsfähigkeit der Aufzüge selten von Dauer.
Im Oktober 2024 fiel erneut der Aufzug auf der Pankower Seite aus und blieb über Monate hinweg gesperrt. Auf meine Empfehlung wandte sich ein Anwohner an den Petitionsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses, damit endlich eine langfristige Lösung gefunden wird. Als Mitglied des Ausschusses begleite ich diese Petition.
Die Petition fordert eine bessere Abstimmung zwischen den verantwortlichen Stellen, zeitnahe und nachhaltige Reparaturen statt immer wiederkehrender Notmaßnahmen. Denn klar ist: Gerade an einem so wichtigen Verkehrsknotenpunkt muss Barrierefreiheit zuverlässig gewährleistet sein.
Die Senatsverkehrsverwaltung bestätigte in ihrer Stellungnahme, dass unterschiedliche Verantwortlichkeitsstrukturen die Situation erschweren, denn die Zuständigkeit für die äußeren Aufzüge liegt beim Land Berlin und die für den mittleren Aufzug zum Bahnsteig bei der Deutschen Bahn.
Zudem verwies die Verwaltung darauf, dass die häufigsten Störungen nicht auf Alter oder Technik, sondern auf Vandalismus zurückzuführen seien. Daher sei eine Modernisierung „nicht zielführend“. Zur Problemminimierung wurden deshalb bisher lediglich die Gerätewartung intensiviert und die Beleuchtung verstärkt.
Auch wenn das Problem bekannt ist, bleibt die Lage für Betroffene schwierig. Denn jeder Aufzugsausfall bedeutet längere Wege für Menschen, die auf einen barrierefreien Zugang zur S-Bahn angewiesen sind und eine schlechte Erreichbarkeit des Gewerbegebiets Hermann-Blankenstein-Straße.
Deshalb habe ich mich als Mitglied des Petitionsausschusses mit folgenden Fragen an die Senatsverkehrsverwaltung gewandt:
Diese Fragen wurden über den Petitionsausschuss an die Senatsverkehrsverwaltung übermittelt, welche hierzu Stellung bezogen hat.
Die Wartung der Aufzüge erfolge demnach über einen mehrjährigen Dienstleistungsvertrag der Senatsverkehrsverwaltung. Dieser läuft jeweils über vier Jahre und stellt sicher, dass die Anlagen regelmäßig überprüft und gewartet werden. Kleinere Reparaturen können im Rahmen dieses Vertrags direkt erledigt werden, bei größeren Schäden greifen allerdings die gesetzlichen Vergaberegeln. Diese Arbeiten müssen separat ausgeschrieben und vergeben werden und das kostet Zeit.
In besonders dringenden Fällen kann die bereits beauftragte Wartungsfirma ausnahmsweise zusätzliche Arbeiten übernehmen. Zuständig für das Vergabeverfahren ist die Abteilung Tiefbau der Senatsverkehrsverwaltung. Derzeit (Stand: Februar 2026) wird der Wartungsvertrag für die kommenden vier Jahre EU-weit ausgeschrieben. Dabei sollen Erfahrungen aus der Vergangenheit berücksichtigt werden. Diese Änderungen sind aus meiner Sicht vor allem den Petitionen und dem Engagement vor Ort zu verdanken.
In der Vergangenheit kam es zu Verzögerungen bei Reparaturen, weil die Aufzüge wegen unzumutbarer hygienischer Zustände zunächst gereinigt werden mussten, bevor Techniker arbeiten konnten. Künftig sind diese Reinigungsleistungen Teil des Wartungsvertrags, damit Reparaturen schneller beginnen können. Zudem wird geprüft, ob Störungsmeldungen künftig stärker digital erfasst werden können, etwa über die Portale des VBB oder „Brokenlifts“, damit Defekte schneller gemeldet und bearbeitet werden können.
Vandalismus und Verschmutzung sind die Hauptursache für die häufigen Defekte an den Aufzuganlagen. Aus meiner Sicht müssen daher die Möglichkeiten einer Videoüberwachung in Betracht gezogen werden um weiteren Vorfälle wirksam vorzubeugen und Täter ermitteln zu können.
Das Ziel meines Engagements bleibt: Der Zugang und die Barrierefreiheit müssen gewährleistet werden. Als Mitglied des Petitionsausschusses werde ich bei der Senatsverkehrsverwaltung weiter Druck machen, mich für schnellere Reparaturen sowie bessere Prävention gegen Vandalismus einsetzen und dafür starkmachen, dass aktuelle Informationen transparent an die Bürgerinnen und Bürger weitergegeben werden.
(Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert.)
Eine Übersicht aller Termine meiner Kiezspaziergänge für 2026 finden Sie hier.
Meine Jahresbilanz als Broschüre über das, was ich für Sie 2025 erreicht habe, finden Sie hier.
Alle aktuellen Informationen zu den Aufzugausfällen am S-Bahnhof Storkower Straße und meinem Engagement für eine nachhaltige Lösung finden Sie hier.
Das Lager ist derzeit mit warmer Winterkleidung gut gefüllt, sodass aktuell keine Kleiderspenden angenommen werden können. Bedarf hat der Verein jedoch weiterhin im Hinblick auf Schlafsäcke, Isomatten, Unterwäsche, Strümpfen und festem Schuhwerk.

„Für Berlin das Beste.“ - der Koalitionsvertrag von SPD und CDU.
25.04.2026, 10:00 Uhr - 11:15 Uhr Mobile Sprechstunde
25.04.2026, 11:30 Uhr - 12:30 Uhr Mobile Sprechstunde
02.05.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr Mobile Sprechstunde
Komponistenviertel Weißensee
Abteilung 7
Mühlenkiez
Abteilung 13
Bötzowviertel, Grüne Stadt,
Blumenviertel, Alter Schlachthof
Europasportpark
Abteilung 14