13.04.2016 in Soziales
Gymnastik, Bowling, Modenschau, Spielenachmittage u.v.m. Bei der Ortsgruppe 50 der Volkssolidarität kommt keine Langeweile auf. Dafür sorgt u. a. der Vorsitzende Jörg Schmidt. Ich bin beeindruckt von seinem Elan, denn der Aufwand, um ein aktives gesellschaftliches Leben im Kiez aufrechtzuerhalten, ist nicht zu unterschätzen. Mehrmals im Monat treffen sich die Mitglieder bei Kaffee und Kuchen, anregendem Programm, es wird vorgelesen oder gesungen oder Geburtstage miteinander gefeiert. Hier ist auch Zeit und Muße, sich auszutauschen, neue Kontakte und alte Freundschaften zu pflegen und die unterschiedlichsten Sorgen und Nöte des Alltags miteinander zu besprechen. Regelmäßige gemeinsame Ausflüge, wie z. B. nach Rheinsberg, an den Werbellinsee oder ein Besuch der Schleuse Woltersdorf, schaffen interessante Eindrücke und Erfahrungen.
„Und was sind Ihre Erwartungen an mich, als Kandidaten?“ Antwort: „Wir hätten gerne eine bessere Beleuchtung der Straßen und Wege im Mühlenkiez, das gibt uns Sicherheit“.
Ab dem Frühjahr wird für den gesamten Mühlenkiez ein Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept erarbeitet.
Mir ist wichtig, dass die Anwohner die Gelegenheit erhalten, ihre Anregungen und Erwartungen frühzeitig einzubringen. Das schafft Transparenz und gewährleistet einen insgesamt qualitätsvollen und konsensfähigen Planungsprozess.
11.04.2016 in Soziales
Obdachlosigkeit hat meist nichts mit Freiheit oder Freiwilligkeit zu tun. Es ist ein Absturz, der für viele Betroffene unerwartet kommt. Oft entsteht durch Schicksalsschläge wie Trennung, Gewalterfahrung oder Jobverlust ein Teufelskreis; Hilflosigkeit macht sich breit. Und wer einmal wohnungslos ist, findet schwer in ein geregeltes Leben zurück: Ohne Wohnung bekommt man keinen Job und ohne Job kaum eine Wohnung.
„Diese Probleme sind nicht in erster Linie auf persönliche Defizite zurückzuführen, sondern haben soziale Ursachen“, sagt Mara Fischer, Leiterin der Notübernachtung für wohnungslose Menschen in der Storkower Straße. Die Notübernachtung befindet sich direkt neben dem Vereinssitz mit den Projekten „Kaffee Bankrott“ als sozialer Treffpunkt, dem Sozialwarenkaufhaus „Trödelpoint“ und der Redaktion der sozialen Straßenzeitung „strassenfeger“.
06.04.2016 in Jugend
Am Dienstag besuchte ich die Jugendfreizeiteinrichtung (JFE) in der Pasteurstr. 22 in Prenzlauer Berg. Träger der Einrichtung ist der Humanistische Verband Deutschlands (HVD). Die JFE ist Anlaufstelle für alle 10 bis 14 jährigen Bewohnerinnen und Bewohner des Bötzow- und aller umliegenden Kieze.
Der Clubraum ist das Herz der Einrichtung und lädt mit einer langen Tischtafel und Tresen zum Quatschen, Chillen, Herumalbern und Musik hören ein. Weiterhin gibt es vier Gruppenräume und die große Terrasse. Im kleinen „Innenhof“ laden Hochbeete zu gemeinschaftlichem Anbau und Ernte von Gemüse, Kräutern oder Blumen ein.
Der Angebotsschwerpunkt der JFE liegt in der offenen Jugendarbeit und dabei vor allem auf kultureller und medialer Bildung, Bewegungsangeboten sowie der Schaffung von niedrigschwelligen Partizipationsmöglichkeiten. Das Haus ist zusätzlich für sozialraumorientierte, generationsübergreifende Veranstaltungen, Kurse und Projekte geöffnet.
Demnächst startet das Projekt "Heimat ist..." Hierbei steht die Frage "Was bedeutet Heimat für Dich?" im Fokus. Ein Idee ist z. B. dass sich Jugendliche und junge Flüchtlinge über verschiedene Formate z.B. Kochen, Musik, Theater kennenlernen und dadurch Berührungsängste abbauen.
Ich finde dieses Projekt unterstützenswert und werde in den Flüchtlingsunterkünften Winsstraße, Smetanastraße und Storkower Straße dafür werben.
06.04.2016 in Allgemein
Nächtlicher Lärmschutz an der Stettiner Bahn, ein schnellerer Straßenbau in Buch, neue Wohnungsbauprojekte z. B. in der Michelangelostraße - bei der Füreinander-Tour von Michael Müller am Montag, 4. April in Pankow kamen vor allem kommunale Themen zur Sprache. Viele Vertreterinnen und Vertreter von Bürgerinitiativen und Vereinen nutzten die Gelegenheit, unkompliziert mit dem Regierenden Bürgermeister ins Gespräch zu kommen.
Berlin verändert sich. Schon in seiner kurzen Einführung hatte Michael Müller auf das Wachstum der Stadt hingewiesen. "Wir gehen in Richtung der Vier-Millionen-Stadt", so Müller. Das könne man auch "nicht wegbeschließen". Und das sei allemal besser, als wenn jedes Jahr 40.000 Menschen wegziehen würden. Die Stadt brauche dringend Wohnungsbau, vor allem bezahlbaren. Da, wo es entsprechende Grundstücke gebe, müsse im Einzelfall miteinander verhandelt werden, was verkraftbar ist, ohne auf Spielplätze und Grünanlagen verzichten zu müssen. Michael Müller warb dafür, das Gespräch zu suchen und Kompromisse einzugehen.
Michael Müllers Motto "Füreinander" fand bei der Veranstaltung im Kino Toni in Weißensee viel Beifall. Der Regierende Bürgermeister sprach sich für eine solidarische und aktive Bürgergesellschaft aus. Sein Appell: Stellung beziehen, sich engagieren. Das sei in dieser Zeit notwendiger denn je. "Wir dürfen nicht einfach nur zugucken. Es geht um die Entscheidung: Sind wir eine weltoffene und tolerante Stadt oder eine abgrenzende und abschottende?" Hier müsse sich jeder einbringen.
30.03.2016 in Integration
Gestern Abend war es soweit, das Theaterstück „Letter to the world“ hatte Premiere. Aline Joers, Magdalena Scharler und Clara Schoeller als Regisseurinnen haben das Stück gemeinsam mit Flüchtlingen aus dem Rupert-Neudeck-Haus in Prenzlauer Berg in Szene gesetzt.
In ihrem Theaterstück verarbeiten neun junge, geflüchtete Männer auf der Bühne ihre Erfahrungen und Erlebnisse. Sie erzählen von ihrer Heimat, ihren Träumen, ihrem Weg nach Deutschland, dem Leben in Berlin und den Hoffnungen und Abgründen, die sie begleiten.
Es entsteht ein theatraler Raum, in dem sich ihre Stimmen, ergänzt um Textzeugnisse anderer Epochen und Kulturen, unweigerlich zu einer einzigen Frage verdichten: Der Frage des „Menschseins“.
Alles, was im Stück erzählt wird, ist den Darstellern wirklich passiert. Alle spielen sich selbst. Die Menschen bekommen durch das Darstellen ein Gesicht und eine Stimme.
Zu wünschen wäre, dass das packende Schauspiel auch vor Menschen aufgeführt wird, die skeptisch gegenüber Flüchtlingen sind. Denn vor allem mit einem Vorurteil räumt das Stück gründlich auf: Niemanden fällt es leicht, seine Heimat zu verlassen. Sich von Freunden und der Familie zu verabschieden.
27.03.2016 in Allgemein
Die schönen Sonnenstrahlen am Samstag zwischen Karfreitag und Ostersonntag habe ich mit Unterstützung von Genossinen und Genossen der Abteilungen 13 und 14 genutzt, um rote Ostereier zu verteilen. Unser erster Halt war am wöchentlichen Markt in der Pasteurstraße. Hier kam es zu einer kuriosen Verwechslung. Ein Passant hielt uns für eine komplett andere Partei. Momente später entdeckte er, wer wir waren und wir kamen ins Gespräch. Auch die Menschen, die im Mühlenberg Center Bersorgungen erledigten, freuten sich über unsere Osterüberraschung. Wir hielten außerdem noch an der Kreutzung Smetanstraße Ecke Berliner Allee und am S-Bahnhof Storkower Straße. An allen Standorten freuten sich die Menschen über unsere kleinen roten Ostereier. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein frohes Osterfest und ein erholsames, langes und sonniges Osterwochenende.
25.03.2016 in Soziales
Heute habe ich das „Café 157“ in der John-Schehr-Straße 24 besucht und einen ersten Überblick über Suchthilfe-Angebote erhalten.
Das Café bietet als Kontakt- und Begegnungsstätte auch am Karfreitag einen wichtigen Anlaufpunkt, für alle Menschen, die Kontakte suchen und ihre Freizeit ohne Alkohol und Drogen verbringen wollen.
Neben selbstgebackenem Kuchen und einem kleinen Imbiss bietet das „Café“ seinen Besuchern eine abwechslungsreiche Gestaltung des Alltags.
Hierzu zählen unter anderem
• kreative Beschäftigungen, z.B. Kunst- und Leinwandarbeiten
• mehrmals wöchentliche Selbsthilfegruppen
• Englischkurse
• die Spielnachmittage, Tradition haben die Skat-, Billard- und Tischtennisturniere
• Themennachmittage
Wenn Sie mögen, können Sie aber auch einfach nur so vorbeischauen, in freundlicher Atmosphäre einen Kaffee trinken und mit anderen Menschen ins Gespräch kommen.
Gut das es dieses Café in Pankow gibt!!!
10.03.2016 in Jugend
Am 10. März habe ich mir ein Bild von der Kinder- & Jugendarbeit im Club "Atelier 89" gemacht. An 363 Tagen im Jahr haben die Kinder und Jugendlichen des Mühlenkiezes in Prenzlauer Berg die Möglichkeit, sich nach Ihren Wünschen und Vorstellungen zu beteiligen. Ca. 40 bis 60 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 27 Jahren nutzen die täglichen Angebote. Kai, Ulli und das Team haben einen sehr guten Draht zu ihren Schützlingen. Im Gespräch ging es auch um direkte Probleme vor Ort. Diese Themen nehme ich mit und kläre sie schnellstmöglich.
09.03.2016 in Wahlkreis
Ich habe das schöne Wetter am Internationalen Frauentag für eine Fahrradtour durch Prenzlauer Berg Ost und dem Komponistenviertel genutzt. Auf der „Rosentour“, die unter dem Motto„1000 Rosen für Pankowerinnen“ stand, sprach ich mit Anwohnerinnen und Anwohnern über Ihre Gedanken, Ideen und Sorgen. Mehr erfahren Sie hier.
Meinen Rückblick auf das, was ich seit 2023 für Sie in den Kiezen erreicht habe, finden Sie hier.
Das Berliner Mietenkataster kommt! Eine übersichtliche Handreichung mit Infos und Erklärungen finden Sie hier.
Eine Übersicht aller Termine meiner Kiezspaziergänge für 2026 finden Sie hier.
Das Lager ist derzeit mit warmer Winterkleidung gut gefüllt, sodass aktuell keine Kleiderspenden angenommen werden können. Bedarf hat der Verein jedoch weiterhin im Hinblick auf Schlafsäcke, Isomatten, Unterwäsche, Strümpfen und festem Schuhwerk.

„Für Berlin das Beste.“ - der Koalitionsvertrag von SPD und CDU.
14.08.2026, 14:00 Uhr - 16:00 Uhr Auf einen Cappuccino mit Tino im "Cafezinho"
15.08.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr Mobile Sprechstunde
16.08.2026, 14:00 Uhr - 16:00 Uhr Kiezspaziergang: Jüdischer Friedhof
(Anmeldung im Bürgerbüro erforderlich.)
(Kopfbedeckung für männliche Teilnehmer nötig.)
Komponistenviertel Weißensee
Abteilung 7
Mühlenkiez
Abteilung 13
Bötzowviertel, Grüne Stadt,
Blumenviertel, Alter Schlachthof
Europasportpark
Abteilung 14