03.06.2022 in Stadtentwicklung
Zusammen mit dem Abgeordneten Robert Schaddach informierte ich mich über die Pläne am Behrens-Ufer. Dort sollen die ehemaligen Telefunken-, NAG- und AEG-Produktionsflächen zu einer "smarten Stadt der kurzen Wege", zu einem Gewerbe-, Hochschul- und Kulturstadtquartier umgewandelt werden. Seit Jahrzehnten passiert hier auf 100.000 m² kaum etwas, weite Teile liegen brach, Gebäude fallen zusammen. Eine Unternehmensgruppe will nun ein lebendiges Quartier voller Industriegeschichte mit Nachbarschaft zu Kunst und Kultur sowie zur Hochschule für Technik und Wirtschaft entwickeln. Die historischen Gebäude werden saniert, ansonsten neue gebaut, viel in Holzbau. 10-15.000 Menschen sollen hier einmal arbeiten.
Das integrierte systemische Energiekonzept klingt beeindruckend: Geplant ist eine Versorgung durch Geothermie. Bis zu 5 Kilometer in die Tiefe soll es gehen. Damit kann nicht nur das neue Gewerbegebiet sondern zusätzlich bis zu 750.000 Haushalte versorgt werden. Weitere Überlegungen zur fossilfreien Energieversorgung sehen Solarpaneele an den Fassaden und kleine Wasserkraftanlagen durch Abzweigungen der Spree vor. Grüne Dächer und Lehmdecken sorgen für ein gutes Klima.
2028 soll alles fertig sein. Schöne ambitionierte Ziele.
03.06.2022 in Verkehr
Tolle Nachrichten für alle Fahrgäste am Bahnhof Greifswalder Straße! Nun wurde offiziell bestätigt, wofür ich mich zusammen mit vielen Nachbarinnen und Nachbarn einsetzte: Der Fußgängertunnel bleibt!
Nun muss der Tunnel zügig in einen ordentlichen Zustand versetzt werden. Ich werde das Thema auch weiterhin als aktiver Nachbar begleiten!
Hier der Artikel, in dem ich immer noch als Abgeordneter bezeichnet werde...
https://www.morgenpost.de/bezirke/pankow/article235515345/Tunnel-des-Grauens-in-Prenzlauer-Berg-bleibt-offen.html
01.06.2022 in Abteilung
Gestern tauschte ich mich mit dem Team des SolarZentrums Berlin über Möglichkeiten aus, den Solarausbau zu beschleunigen. Berlin macht sich auf den Weg zur solaren Stadt: 2035, spätestens 2045, will Berlin 25 % Solaranteil im Strommix erreichen. Das SolarZentrum ist eine Maßnahme des Masterplans Solarcity. Ziel ist, den Solarausbau dadurch zu beschleunigen, dass Informationen bereitgestellt und Wissensdefizite abgebaut werden. Das Ziel ist ambitioniert, gleichzeitig zieht die Nachfrage für Solarpaneele mit steigenden Energiepreisen enorm an. Die Warteliste für eine Beratung im SolarZentrum ist lang, das Berliner Förderprogramm EnergiespeicherPlus ist bereits überzeichnet.
Doch Berlins größte Herausforderung bleibt der Mangel an Handwerkerinnen. Berlin braucht mehr Dachdecker, Elektrikerinnen und Monteure, die Solarmodule installieren und anschließen können. Das solare Handwerk muss als „cooler Zukunftsberuf“ an die Schulen gebracht werden. Nächste Gelegenheit: 14. Juni beim Karrieretag der Innung SHK im Wedding.
23.05.2022 in Abteilung
Ungewöhnliche Unterstützung in Form einer „kleinen Invasion“ aus Omaha in den Vereinigten Staaten: Die jungen Gläubigen der Citylight Gemeinde, Studentinnen und Studenten aus Nebraska, die unser langjähriger Mitgärtner Mike für einen Besuch nach Berlin und nun zum Gärtnern auf unseren Kiezplatz eingeladen hatte. Diese Hilfe aus Übersee war unserer Gärtner:innenriege sehr willkommen. Volunteering, also ehrenamtliches soziales Engagement, ist in den USA übrigens sehr verbreitet, und auch unsere Besucher hatten in den USA einschlägige Erfahrungen. So war bis zum ‚Coffee Break @ 3 p.m.' mit Zitruskuchen und Cookies alles getan, was getan werden sollte, und wir Einheimischen hatten Gelegenheit, unser rostiges Englisch ein wenig aufzufrischen. Es war eine gutgelaunte und interessierte Truppe, die da auf dem Arnsi einmarschierte.
Beim nächsten Gärtnern, d.h. am 18. Juni, werden wir auf sie verzichten müssen, denn dann sind sie schon wieder heimgekehrt.
Die Gärtner-Initiative Arnswalder Platz vom Pro Kiez Bötzowkiez e. V. freut sich aber über jede neue tatkräftige Unterstützung. Immer am 3. Samstag im Monat, immer 13 Uhr. Und als Belohnung gibt es, auch immer, 15 Uhr Kaffee und Kuchen. Einfach kommen und mitmachen!
16.05.2022 in Abteilung
Berlin gab heute einen entscheidenden Schub für den Klimaschutz. Unsere Regierende Bürgermeisterin taufte das weltweit erste komplett durch erneuerbare Energien fahrende Schubschiff. Die Elektra ist ein Gemeinschaftsprojekt der TU Berlin und unserer BEHALA. Die Energie für den Antrieb der beiden Ruderpropeller stammt wahlweise von drei an Bord installierten Brennstoffzellen, die aus grünem Wasserstoff elektrischen Strom generieren, oder aus gewaltigen Akku-Batterien unter Deck, die der Leistung für 60 Mittelklasse eAutos entsprechend. Das Bild runden Photovoltaikmodule auf dem Dach und Wärmepumpen unter Deck ab. Hybrid muss also nicht nur auf zwei Energiequellen beschränkt sein und kann auch gänzlich ohne fossilen Brennstoff auskommen.
Mit der Taufe beginnt nun die Langzeiterprobung. Die Elektra soll sowohl auf den Berliner Wasserstraßen für lokale Transporte als auch im Langstreckenverkehr in einem 150 m langen Schubverband mit einer Zuladung von bis zu 1.400 t auf der Langstrecke bis nach Hamburg eingesetzt werden. Diesen Leuchtturm der Berliner Ingenieurskunst fördert das Bundesverkehrsministerium mit 9,1 Mio. Euro bei Gesamtkosten von etwa 15 Mio. Euro.
Das Energiesystem ist so konzipiert, dass es auf eine Vielzahl von Binnenschiffs- und Küstenschiffstypen übertragbar ist. Im Güterverkehr könnte der Binnenschifffahrt eine viel größere Bedeutung zukommen, denn sie ist energie- und kosteneffizient und entlastet Straßen und Schienen – bei gleichzeitig sehr viel freier Kapazität auf dem Wasser.
Heimathafen der Elektra bleibt Berlin. Ich wünsche allzeit gute Fahrt und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel!
13.05.2022 in Abteilung
Besuch im Stadler-Werk Pankow. In der "Berliner Halle" werden die Wägen für S- und U-Bahnen nebeneinander zusammengestellt. Laut BVG-Vorstand Dr. Erfurt wird der Testzug der neuen Baureihe JK noch in diesem Jahr durch Berlin fahren. Insgesamt ist die Auslieferung von 1.500 Wägen geplant. Zunächst kommen die schmalen Züge, wie sie zum Beispiel auf der U2 fahren. Sie sind technisch anspruchsvoller. Anspruchsvoll ist auch der Zeitplan der Fertigung, denn die weltweiten Lieferkettenengpässe haben auch Auswirkungen auf die Lieferschiene des Unternehmens. Stadler greift im Notfall auf kreative Lösungen zurück. Ein Zug darf auch mit provisorischen Holztüren raus, damit die Produktion nicht stehenbleibt.
03.05.2022 in Abteilung
Seit über 20 Jahren begehen die SPD Bötzowviertel und die SPD Prenzlauer Berg NordOst unser traditionelles Familienfest zum 1. Mai auf dem Arnswalder Platz. Auch dieses Jahr stellten sich Initiativen und Vereine aus dem Bötzowviertel wie Pro Kiez vor. Tanz, Schach, Musik und genug Süßes und Salziges für das leibliche Wohl.
Unsere Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Cansel Kiziltepe beantwortete Fragen der Gäste zu ihrer Arbeit, insbesondere zu den politischen Zielen in der Mietenpolitik. Ebenso zu Gast war unser Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Dennis Buchner.
Kühles Wetter, aber ein schöner Nachmittag. Nächstes Jahr wieder!
29.04.2022 in Abteilung
Gestern begrüßte ich 9 Schülerinnen zum Girl‘s Day, der ganz im Zeichen der erneuerbaren Energien stand. Obwohl es eigentlich keine „Mädchenberufe“ oder „Jungsberufe“ mehr gibt, sind Frauen in technischen Berufen noch immer selten. Nach einer Einführung in die Energiewende und in den Masterplan Solarcity in der Senatsverwaltung für Energie fuhr der Senator mit den Schülerinnen nach Reinickendorf und stieg mit ihnen und den Berliner Stadtwerken aufs Dach des Thomas Mann Gymnasiums. Dort produzieren 371 Solarmodule 106 Megawattstunden Strom. Damit kann man 100.000 Stunden einen Fön laufen lassen. Oder eben den Strombedarf dieses 850 Schüler-Gymnasiums in Reinickendorf decken. 25 % Solaranteil am Strommix ist das Ziel des Landes Berlin. Und Berlin hat viele Dächer!
Beim Berliner Traditionsunternehmen Elektro Bergemann erhielten die Schülerinnen danach einen Einblick ins Elektrohandwerk des 22. Jahrhunderts. Hier werden die Elektronikerinnen und Elektroniker ausgebildet, die die „Schaltgehirne“ bauen, die den Solarmodulen von den Dächern ermöglichen, den Strom einzuspeisen. Keine Solarwende ohne Handwerk!
Der Girl’s Day war ein voller Erfolg – alle Teilnehmerinnen fuhren müde aber mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause.
26.04.2022 in Abteilung
Seit zwei Monaten arbeitet die Koordinierungsstelle für Energieeffizienz und Klimaschutz im Betrieb (KEK) und bietet kleinen und mittleren Unternehmen eine kostenfreie Beratung und Unterstützung an, die nicht das Personal und die finanziellen Mittel besitzen, um die Potentiale zur Einsparung und Gewinnung von Energie zu ermitteln. Heute besuchte ich die KEK in ihren Büros beim VDI-VDE am Steinplatz und lernte mehr über die Arbeit aus Sicht der KMU: Die motivierten KEK-Mitarbeiter übernehmen die Basisberatung, lotsen die interessierten Unternehmen durch den Förderdschungel und geben Infos und Tipps zu Gebäudewärmeversorgung, Integration Erneuerbarer Energien, Nutzung von Wärmespeicher, etc.
In einem zweiten Schritt beraten die Effizienz- und Klimaschutzexperten der ÖKOTEC im Detail, unternehmensspezifisch, ebenfalls kostenfrei. Sie besuchen die Unternehmen auch vor Ort zur Identifikation von Optimierungspotentialen z.B. bei Versorgungs- und Produktionstechnik und zur
Prüfung der Fördervoraussetzung bestimmter Effizienzmaßnahmen.
Die KEK ist gerade erst an den Start gegangen, aber das Interesse von Berliner KMU ist bereits groß. Bäckereien interessieren sich für die Reduzierung ihres Energiebezugs, wollen ein Gesamtkonzept für ihre Wärmenutzung samt Möglichkeiten zur Wärmerückgewinnung während des Backens. Die Potentiale sind groß und die Notwendigkeit zur Energieeffizienz war selten größer. Ein tolles Angebot des Landes Berlin an seine KMU!
Meinen Rückblick auf das, was ich seit 2023 für Sie in den Kiezen erreicht habe, finden Sie hier.
Das Berliner Mietenkataster kommt! Eine übersichtliche Handreichung mit Infos und Erklärungen finden Sie hier.
Eine Übersicht aller Termine meiner Kiezspaziergänge für 2026 finden Sie hier.
Alle aktuellen Informationen zu den Aufzugausfällen am S-Bahnhof Storkower Straße und meinem Engagement für eine nachhaltige Lösung finden Sie hier.
Das Lager ist derzeit mit warmer Winterkleidung gut gefüllt, sodass aktuell keine Kleiderspenden angenommen werden können. Bedarf hat der Verein jedoch weiterhin im Hinblick auf Schlafsäcke, Isomatten, Unterwäsche, Strümpfen und festem Schuhwerk.

„Für Berlin das Beste.“ - der Koalitionsvertrag von SPD und CDU.
14.08.2026, 14:00 Uhr - 16:00 Uhr Auf einen Cappuccino mit Tino im "Cafezinho"
15.08.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr Mobile Sprechstunde
16.08.2026, 14:00 Uhr - 16:00 Uhr Kiezspaziergang: Jüdischer Friedhof
(Anmeldung im Bürgerbüro erforderlich.)
(Kopfbedeckung für männliche Teilnehmer nötig.)
Komponistenviertel Weißensee
Abteilung 7
Mühlenkiez
Abteilung 13
Bötzowviertel, Grüne Stadt,
Blumenviertel, Alter Schlachthof
Europasportpark
Abteilung 14